25-11-07

Sage

tiefelsbrücke
Die Teufelsbrücke in Erschmatt Quelle: Walliser Sagen von Josef Guntern  Die Erschmatter mussten eine Brücke über die Schlucht bei Rotafu bauen. Weil es aber gar schwierig und gefährlich war, wollte sich der Teufel nützlich erweisen und hoffte, damit Seelen zu gewinnen. Er werde die Brücke alleine bauen, wenn ihm die drei ersten Köpfe, die über die Brücke gingen, zu eigen würden. Die Männer stiegen darauf ein und im Nu war die Steinbrücke gebaut. Von Leuk herauf zog man in feierlicher Prozession zur Einweihung der Brücke und der Teufel freute sich schon auf die ersten drei Köpfe. Das Lachen verging ihm aber, als man einen Kabiskopf hinüberrollte, eine gefrässige Ziege nachschickte und schliesslich noch einen Hund hinüberjagte. Der Teufel sah sich geprellt und wollte in seiner Wut die Brücke zerstören. Weil aber der Pfarrer von Leuk mit Kreuz und Fahne dabeistand und sofort segnete, hatte der Teufel keine Gewalt mehr. Die Teufelsbrücke blieb aber bis heute erhalten.

12:03 Gepost door Ome Peetie in Algemeen | Permalink | Commentaren (1) |  Facebook |

Commentaren

Flott, dass du än Wallisärsag uf diinär Situ häsch gschribu! Ob schi ächt äpär värsteit? Ha di gäru!!!

Gepost door: M-R | 26-11-07

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